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Velimir Ćurgus Kazimir: Einstein und ich
Albert Einstein war bei meinen Eltern nicht sehr hoch angesehen, bis sie erfuhren, dass ihm der Bau der Atombombe zu verdanken war. Von da an stieg Einstein in ihrer Wertschätzung. Dass er belesen war, dass er Geige spielte, Deutsch sprach, obwohl er Jude war - all das war doch leichter zu ertragen wegen der Bombe. Besonders gut war, dass sich Einstein nach dem Krieg gegen die Bombe ausgesprochen hatte. Nur der, der etwas geschaffen hat, kann sich auch davon lossagen. So wie nur der, der etwas entdeckt hat, es am besten erklären kann.
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Elvis BoŠnjak: Drähte und Rasierklingen
PETRA: Ist das das Ende?
VID: Nein, natürlich nicht. Ich habe mich noch nicht entschieden, kann es noch nicht, ich habe zwei Versionen.
PETRA: Ich dachte, der Tod sei mir gewiss.
VID: Der letzte Zug muss gut durchdacht sein, der letzte Pinselstrich ist der wichtigste.
PETRA: Ja.
Pause. Petra und Vid stehen einander gegenüber und sehen sich direkt in die Augen.
PETRA: Wer hätte gedacht, dass wir uns eines Tages so gegenüberstehen, du und ich. Wir stehen hier wie zwei Fremde, wie Menschen, die keine Berührungspunkte haben und dabei könnten unsere Leben kaum stärker miteinander verflochten sein. Vieles von dem, was dir zugestoßen ist, hatte mit mir zu tun, oder? >>>
Dubravko Mihanović: Super-Frosch
ZEKO: Man darf vor dem Leben nicht davonlaufen, man muss sich ihm stellen.
TONI: (völlig außer sich) Dem Leben!? Du hättest mich fast umgebracht!? Von welchem Leben sprichst du eigentlich, verdammt noch mal!?
GRGA: (versucht ihn zu beruhigen) Toni...
TONI: (zu Grga) Du hast doch gesehn, was der mit mir gemacht hat!? Und du Arschloch… Hast dich nicht von der Stelle gerührt! Der bringt mich fast um, und du lässt keinen Furz!
GRGA: (versucht, seine Erregung zu verbergen) Was hätt ich denn machen sollen?
TONI: Mir helfen!
GRGA: Du hast ein Rasiermesser an der Kehle gehabt, Toni! >>>
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